Frankreich - Reisebericht Teil 3
2.6.2007 Tag 20
Tourverlauf: Beynac-Montganach- Höhlen von Lascaux 2-
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Höhlenausstellung der berühmten Zeichnungen der Urzeit super. Ausstellung ist Kopie der Original-Höhle. Vormittags Besichtigung des Chateau Beynac. Alles sehr gut erhalten. Nach Zeltplatzsuche viel verfahren. Entscheidung in Brive ein Hotel zu suchen, war richtig. Habe Scoure- Map Daten von Jan geladen und übertrage jetzt (Sonntag den 03.06.2007 ,12 Uhr gerade die Karten auf GPS. Ich habe die Hoffnung, dass es dieses Mal klappt! Will am Nachmittag südlich nach ROCAMANDOUR und dann gleich Zeltplatz suchen.
3.6.2007 Tag 21
Tourverlauf: Brive- Montganah-Payrac
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4.6.2007 Tag 22
Tourverlauf: Payrac- Montauban-Toulouse-Murel-Tarascon (Zeltplatz)
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Nur Fahrt gemacht, will nun nach Andorra und hoffe auf besseres Wetter. Bis Andorra sind es nur noch 90 km. Immer schnur-gerade südlich gefahren auf guter Straße N 20 neben der Autobahn. Von Toulouse nichts gesehen, einfach vorbei gefahren. Der Starkregen hat mich dann wieder zum Handeln gezwungen und bis 10 Minuten später auf dem Zeltplatz war ich schon wieder durch. Scotland und Norwegen hatten wirklich weniger Regen als diese Tour in France. Von den bisher 22 Tagen waren durchgehend wohl nur so 4-5 Tage regenfrei.
5.6.2007 Tag 23
Tourverlauf: Eroula-Andorra
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Zwei Stunden vor Andorra wieder ununterbrochen Regen, verbunden mit „fahren in den Wolken“. Echt Stress. Ankunft in Andorra war eine Erlösung. Motorrad neben anderen deutschen Bikes abgestellt und Stadt angeschaut. Eine einzige Einkaufsmeile. Parfüm, Alkohol, Zigaretten usw. alles zollfrei.
6.6.2007 Tag 24
Tourverlauf: Andorra la Vella-( Einkäufe)- Col de Nargo-Tremp-El Pont de Suart-Bonsana
KM: der letzten Tage 353
Gestern auf dem Zeltplatz ein Ehepaar geht gemeinsam zum Waschraum und haben bereits die rotierenden Zahnbürsten im Gesicht. ( DEUTSCHE ) Einfach lustig anzuschauen. Die Route durch einen Teil der spanischen Pyrenäen war sehr anstrengend, aber Teilstrecken einfach Klasse. Besonders hervorzuheben:
COL DE NARGO nach TRAMP. Nur Kurven bis zum Abwinken. Habe jetzt ersten Eindruck von der Region und es ruft nach mehr! Mehr Motorradfahrer unterwegs, aber noch keinen Alleinreisenden gesichtet. Auf den Zeltplätzen das gleiche Bild. Holländer mit Wohnwagen und einige Engländer. Wenige Deutsche.
7.6.2007 Tag 25
Tourverlauf: Bonsana-Tunnel de Viella( 5 KM lang)-Viella-Gaud-Loundarvilla-Arreau-Col de Aspin, 1489 m-Campas-Lourdes
KM: 223
Tunnelfahrt war stressig, da immer im Schneckentempo hinter einem Riesen- Lkw. Teilweise sehr kurvige schöne Naturstrecken. Höhepunkt - die Überfahrt des Col de Aspin. Auf den höchsten Gipfeln liegt noch Schnee. Am Abend nur zum Einkauf nach Lourdes. Habe das erste Mal original französischen Käse aus der Region und Gänsepastete gekauft.
8.6.2007 Tag 26
Tourverlauf: Stadtbesichtigung Lourdes; Zum Fahren viel zu heißer Tag.
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Bin von der Pilgerstätte Lourdes sehr beeindruckt. Nicht so sehr die Bauten , sondern die tausenden Pilger ,die in die Kirche und zur Grotte marschieren. Teilweise sehr starke Frömmigkeit darunter. Die Kranken und Behinderten werden zu Hunderten vorgefahren. Hotel an Hotel zur Aufnahme der Massen, Lourdes ist ein Riesenvermarktungsprogramm und die wichtigste Pilgerstätte für die Gläubigen der Welt.
Habe mir ein Buch gekauft, um die Entstehungsgeschichte dieses Wallfahrtsortes kennen zu lernen. Ein Mädchen um 1850 hatte ja diese Erscheinungen( weiße Frau erschien in der Grotte ihr achtzehn Mal). Seit dieser Zeit entwickelte sich diese Grotte zur Pilgerstätte und die darin sprudelnde Quelle hat heilendes Wasser. Auch ich habe kräftig getrunken. Man kann ja nie wissen und schaden tut es nicht. Um meine Fußschmerzen loszuwerden, habe ich eine 1,5 Literflasche gefüllt und auf dem Zeltplatz meine Beine und Füße damit gewaschen. Noch hat es nicht geholfen. Vom vielen Laufen durch die Stadt eher mehr Schmerzen! Hoffnung nicht aufgeben.
Die auf der Grotte gebaute Kirche mit unterer Hauptkirche und darüber noch mal zwei kleinere Kirchen beeindruckt. Als ich die Hauptkirche betrat, war gerade Gottesdienst mit Gesang usw. Traute mich nicht zu filmen. Danach haben aber auch die vielen Nonnen ihre Fotoapparate gezückt und losgelegt. An der Grotte dann die vielen Pilgerzüge, mit Fahnen und oft sehr feierlich. Habe viel Zeit dort verbracht und beobachtet. Bin auch in die Reihe, um in die Grotte zu kommen und die heilige Quelle unter Glas zu sehen. Ein kleines Fläschchen mit diesem heiligen Nass begleitet mich nun auf dem weiteren Weg der Tour und bringt mir hoffentlich Glück auf dieser Fahrt. Musste doch auch meinen Obolus in den Andenken –Läden (die ganze Stadt besteht nur aus welchen) lassen und habe einen Anhänger mit der Frauen -Erscheinung und Bernadette kniend davor sowie besagtes Fläschchen erstanden. Bin nicht enttäuscht, Lourdes als Etappen-Ziel gewählt zu haben. Hat auch bei mir Eindruck gemacht, wenn man als „Realist“ natürlich an allem gewisse Zweifel hat, aber die Wirkung kann sich natürlich bei den Menschen nur durch ihren festen Glauben und aufgrund ihrer inneren Einstellung entwickeln und das Wasser ist nur das „Mittel zum Zweck“
Die Besichtigung des Chateaus von Lourdes war nur soweit interessant, dass man einen guten Blick auf Kirche, Grotte und die umliegenden Berge hatte.
Morgen will ich nach Biarritz an die Küste und danach meine eigentliche Gebirgs- Durchquerung beginnen und mich dann auf Spanien konzentrieren. Bin erschrocken, wie viel Geld man trotz einfachen Lebens unterwegs ausgibt.
9.6.2007 Tag 27
Tourverlauf: Lourdes-Pau-Bayonne-Biarritz-Bidart Zelt
KM: 185
Sehr warm. Am Abend extremes Gewitter mit Sturm. Musste um das Zelt fürchten. Tourverlauf ohne große Höhepunkte. Bayonne Stadtbesichtigung. Stadt hat Flair. Im IRLAND-LADEN wollte ich mir T-Shirt kaufen wegen lustiger Motive. Hatten kein XXL. Dafür mir nach langer Zeit ein „STRONGBOWE“ gegönnt. Sehr schönen Zeltplatz in Bidart, 2 km unterhalb Biarritz .Meeresblick, Strandzugang und Blick auf Pyrenäen. Bleibe 2 Tage, um mir Biarritz genau anzusehen.
10.6.2007 Tag 28
Tourverlauf: Sonntag
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Biarritz ist eine sehr schicke Stadt. Kommt sofort Urlaubsfeeling auf. Da war Sardinen frisch im Hafenlokal einfach ein Muss!
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